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Während man in Deutschland lange Jahre nur die öffentlich, rechtlichen Sender kannte, machte sich plötzlich in den 80er Jahren auch hierzulande etwas breit, das man sonst höchstens aus Erzählungen aus Ländern wie den USA oder anderen her kannte: das bezahlte Fernsehen, neudeutsch Pay TV genannt. Was in Deutschland erst als Premiere Karriere machte, ist heute Sky, ein international bekannter Pay TV Anbieter und mittlerweile weltweit einer der erfolgreichsten noch dazu. In Ländern wie den Niederlanden oder Frankreich, wo es keine namhaften öffentlichen Fernsehsender gibt, ist das bezahlte Fernsehen noch sehr viel verbreiteter als hier in Deutschland. Im Pay TV Vergleich findet man jedoch auch hier inzwischen enorm viele Anbieter, die den Zuschauern die besten Filme, Serien oder Sportprogramme anbieten, je nach Geschmack des Guckers. Die Pay TV Angebote beinhalten heutzutage so gut wie alles, was man sich wünschen kann. Da gibt es extra Kanäle für Kinder, für Frauen und für Männer. Bleibt nur noch der Streit um die Fernbedienung, wenn einmal die ganze Familie vor dem Fernseher sitzt. Aber selbst dann tritt kein Problem auf, denn die Sendungen oder Filme werden ja nicht wie im öffentlichen Fernsehen einmal zu nur einer bestimmten Uhrzeit gezeigt, sondern können immer wieder abgerufen werden.

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Die vier größten Pay-TV Anbieter in Deutschland

Nummer Anbieter Empfangsart Link
nummer1 Sky Deutschland Satellit Kabel Zum Shop
nummer2 TeleColumbus Kabel Zum Shop
nummer3 Kabel Deutschland Kabel Zum Shop
nummer4 Unitymedia Kabel Zum Shop

 

Pay-TV Anbieter erobern die Fernsehwelt

Pay TV Anbieter VergleichHannover war die erste Stadt in Deutschland, wo Mitte der 80er Jahre das erste Mal begrenzt PayTV ausgestrahlt wurde. Der PayTV Anbieter Teleclub aus der Schweiz hatte dort in den ersten Jahren etwa 700 Abonnenten. Von den in Deutschland vorgeschriebenen Rundfunkgebühren ist das bezahlte Fernsehen ausgeschlossen. Der Kunde schließt stattdessen ein Abonnement ab oder er zahlt pro Sendung, wobei er ein oder mehrere Programme eines Anbieters empfangen kann. Nachdem das Beispiel Teleclub in Europa Erfolg hatte, gewann bald Premiere als Anbieter von Pay TV in Deutschland an Bedeutung. Heute heißt Premiere Sky und ist nicht nur hierzulande einer der beliebtesten Anbieter auf diesem Gebiet. In Großbritannien beispielsweise, so scheint es, kommt kein einziger Haushalt mehr ohne das Pay TV Angebot von Sky aus. Wenn man sich aktuelle Sky Angebote im Netz ansieht, kann man meist bis zu 40% an Abo-Kosten einsparen. Im Vergleich mit anderen Anbietern schneidet Sky besonders gut ab. Während in vielen europäischen Ländern auch Canal Plus etabliert ist, setzt sich Sky in Deutschland, Irland und Großbritannien besonders stark durch. Der PayTV Vergleich in Deutschland zeigt jedoch, dass es noch zahlreiche andere Anbieter gibt, beispielsweise Viacom, Kabel Digital Home, Arena, Unitymedia, Kabelkiosk und so wie schon einst in den 80er Jahren der gute alte Teleclub.

Die Erfolgsgeschichte von Sky

Experten bezeichnen den Anbieter Sky als führenden auf dem Weltmarkt. Die Zahlen sprechen für sich, denn finanziell gesehen steht es um den Konzern bestens. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn in den vergangenen Jahren hatte eigentlich so gut wie jedes Unternehmen unter den verschiedenen Finanzkrisen international zu leiden. Doch nicht so Sky. Die Firma hat ihren deutschen Sitz in Unterföhring bei München, wo beispielsweise auch die erfolgreichen deutschen Privatsender Pro Sieben und Sat 1 sitzen. Ein Privatsender ist übrigens nicht mit Pay TV zu verwechseln, denn beim Privatfernsehen werden die zu zahlenden Gebühren nicht an die Programmanbieter sondern an die jeweiligen Verbreiter der Programme, wie Kabelgesellschaften oder Satellitenbetreiber, gezahlt. Für Sky zumindest ist die Erschließung des deutschen Marktes die reinste Erfolgsgeschichte geworden. Das heilige Hab und Gut der Deutschen, die Bundesliga, hat sich das Unternehmen jedenfalls schon einmal unter den Nagel gerissen. Während all diejenigen Deutschen, die nicht für ihr Fernsehen bezahlen wollen, abgesehen von den Rundfunkgebühren selbstverständlich, also dazu verdammt sind, jeden Samstag und Sonntag geduldig auf die Sportschau im ersten Programm zu warten, sitzen Pay TV Bezieher schon gemütlich vor ihrer Konferenzschaltung und können die Spiele direkt und live miterleben. Da Fußballgucken nun einmal in Deutschland mit zu den beliebtesten Beschäftigungen gerade der Männer gehört, kann sich der Pay TV Anbieter über einen Zuschauerrekord nach dem nächsten freuen. Im zweiten Quartal des Jahres 2012 erzielte die Bundesliga Berichterstattung des Senders eine enorme Erfolgsquote. Bis zu 17 Prozent der Marktanteile in der relevanten Zielgruppe der Männer im Alter von 14 bis 49 Jahren konnte sich Sky sichern und am 23. Spieltag wurde sogar ein Rekord geknackt, als mehr als 5 Millionen Zuschauer einschalteten.

Der Kampf um die Ausstrahlungsrechte

Dass das Pay TV Angebot auch großen Ärger bringen kann, zeigt sich im Moment gerade in dem europäischen Fußballland Nummer eins: in Spanien. Der Welt- und Europameister kann zwar guten Fußball spielen, aber mit der Ausstrahlung von Spielen und den dazugehörigen Rechten tun sich die Südeuropäer scheinbar ein wenig schwer. Grund hierfür ist, dass sich mehrere Fußballvereine nicht mit der Profi Liga über Zahlungen von TV Geldern einigen können. Besonders kleinere Vereine beklagen sich darüber, dass nur die großen Spitzenclubs wie Real Madrid oder FC Barcelona die Gelder einstreichen würden. Und schon entbrennt ein heißer Krieg um die Übertragungsrechte zwischen den Medienkonzernen Mediapro und Prisa. In den vergangenen Jahren hatten die Übertragungsrechte eigentlich bei Mediapro gelegen. Prisa, der zum Pay TV Sender Canal Plus gehört, sieht die Verträge nach einem Gerichtsurteil als hinfällig an und konnte so die TV Rechte für die Spiele mehrerer Clubs abgreifen. Hier kommt jedoch wieder ein Protest von Mediapro ins Spiel, denn dieser hält die Aktion für illegal. Noch hat die Saison in Spanien nicht begonnen, wenn es jedoch an einem Streit zwischen den Pay TV Anbietern hängen bleibt, ob die Spanier in Zukunft ihre beliebte Profi Liga zu sehen bekommen, dann wäre das doch relativ peinlich. Egal ob Streit um die Senderechte, Konkurrenzkampf in den einzelnen Ländern oder Auseinandersetzungen zwischen privaten und öffentlichen Sendern, die Einführung des bezahlten Fernsehens mag einigen überflüssig vorkommen, doch wir Deutschen werden seit Anbeginn des Fernsehens mit sehr guten öffentlichen Sendern verwöhnt, was es für viele unverständlich macht, warum sie sich an neue Zahlanbieter wenden sollten. Tatsache ist aber, dass einem so eine durchaus praktische Alternative geboten wird und man seinen Tagesablauf nicht unbedingt nach den Sendungen im Fernsehen richten muss. Da heißt es dann nicht mehr: Schnell, wir müssen um Viertel nach Acht zuhause sein, um den Film gucken zu können. Stattdessen kann man sich Zeit lassen und den Film lieber zu einer anderen Zeit gucken. Hier noch ein kleiner Pay-TV Werbespot von Disney:

 


Kommentare


Ronny Behr 13. Dezember 2015 um 12:49

Huhu

habe einen Artikel zu Video on Demand gesucht. Hab hier nur Netflix und Sky gefunden.
Wie steht es mit Wuaki, Amazon, maxdome etc?

LG

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